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Mit dem
Ende der Nacht begebe ich mich wieder in meine unreale Welt. Eine Welt
voller Schatten und dunklen Träumen, die mich am leben halten und mir
die Chance geben alles das zu tun was ich mir wünsche. Aus meinen
tiefsten Gedanken entsteht diese dunkle Welt und ich bin mein eigener Meister.
Ich
sehe dunkle Räume lauter Menschen die sich nicht zu mir umdrehen und
leise vor sich hin reden. Ich kann sie nicht verstehen. Ich versuche
mich zu orientieren in dieser Dunkelheit. Auf ein mal betrete ich einen
neuen Raum. Licht in der Mitte doch sehr düster. Eine Person schwarz
gekleidet verbirgt sich im Schatten. Ich konnte mich dieser
Atmosphäre nicht entzieht. Langsam nähere ich mich dem Licht.
Und die Person tritt aus ihrem Schatten. Eine Frau, jung, ein langes
gewand lange dunkle haare. Doch ihr Gesicht kann ich wegen dem grellen
Licht nicht erkennen. Plötzlich erfasst mich eine Wärme, dich mich völlig
umklammerte und meinen Geist geflügelt. Ich sinke vor Überwältigung
auf meine Knie und sie nimmt mich in ihre Arme. Ich beginne am ganzen
leibe zu zittern und fühle mich auf einmal so anders. Ein Gefühl überkommt
mich, das mir klar macht, dass ich den Sinn des Lebens gefunden habe. Tränen
stehen mir in den Augen.
Ich sehe sie nur an doch ich bringe keinen einzigen ton heraus. Sie
blickt von oben auf mich herab und lächelt mich mit dem wohl schönsten
lächeln der Welt an. Plötzlich beginnt
auch mein Herz langsamer zuschlagen und mein Körper hört
auf zu zittern. Endlich hatte ich den Engel gefunden der mich erlöst.
So lange habe ich auf ihn gewartet und nun kann ich es kaum glauben. Ich
entschließe mich diesen Traum nicht mehr zu verlassen. Zu groß ist
die Zuneigung zu diesem Engel, zu groß die Sehnsucht nach dieser
Welt. Ich fühle mich so geborgen in ihren Armen und wünsche sie würden
mich nie mehr loslassen. Und mit einem lachen auf den Lippen sinke ich
in eine tiefere ebene in diesem Traum und schließe meine Augen für
immer......
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