Zaubertanz

Gleich einem schaurig´Zaubertanz
wogt stillen, sanften Wellenschlags,
des Todesfürsten liebstes Kind
die Dunkelheit, berauschend schön
herbei zur Schicksaals Stund`.

Doch siehe da, des Dolches Klinge gleich
bestechend scharf, atemberaubend,
bohrt sich silberfunkelnd´ Tand
die Strasse in das Nichts.

Ich steh nun im Weltenbrand
gefesselt von dem Kampf
Des Silberkönigs glänzend´Schwert
holt aus zum letzten Streich.

 

 

Doch ebenbürtig lauert schon,
des Höllenherrschers´ Sohn
Das Spiel der Kräfte, unermässlich
an Hass und trauter Zweisamkeit.

Kein Wort, dem Menschen fähig sind,
reicht aus um zu besagen,
welch Schauspiel sich hier unerkannt
täglich dem Auge bietet.

Ewig scheint´s sich zu erstrecken
das Feuerwerk der Macht
Der Sieger doch von diese Schlacht
bleibe allzeit unbekannt.

 

 

NemesisDivina