Traumatem

Der Wände steigend Klüfte

ergehen sich ins Ewige 

einem riesenhaften Trichter gleich 

klafft ein Loch im Felsgetürm 

der steinig´ Boden dieser Schlucht 

ist allzu gut mir nur bekannt 

am Grunde kauernd sende ich, 

meine Blicke durch den Schlund 

doch Schatten, grauen Geistern gleich, 

verbieten ihre Flucht 

ein hauch von Luft gar unberührt 

streichelt mein Gesicht 

Geruch von unverdorbnem sein 

dringt ein in meine Nase 

gar traumhaft schön erscheint er mir, 

beflügelt meinen Fuß  

u ngewisses leitet mich, 

führt meine zitternd´ Hand 

einer senkrecht´ Mauer gleich, 

führt mein Weg hinauf 

unendlich weit erstreckt sie sich, 

die Strasse aus der Schlucht 

mein spärlich´ Kraft bedeutet ihr 

nun mal die liebste Zehr 

irgendwann war es vorbei, 

noch war das Ende fern 

stürze oder schwebe ich? 

der Traum rafft mich hinweg....       

 

 

Für P.B.

NemesisDivina