Running Wild
haben sich nie einem Trend unterworfen. Ihre Musik besticht durch raue,
ungezähmte und urwüchsige Kraft, kombiniert mit unerbittlicher, kompromissloser
und gnadenloser Power. Dominierende, druckvolle Rhythmen, ryhtmische Refrains,
mitreißende Gitarrenriffs und der markante Gesang sind weitere Merkmale des
Hamburger Power-Quartetts. Running Wild kann stolz
auf eine eingeschworene Fangemeinde zurückblicken, die zurückzuführen ist auf
die fantastische Musik und die dementsprechende Grundeinstellung der Band. In
ihren Texten beziehen Running Wild Stellung gegen Krieg, Unterdrückung und
Geldgier und engagieren sich für Randgruppen in unserer Gesellschaft. 1976 läuft in Hamburg eine Schülerband namens Granite
Heart unter dem Kommando von Rolf Kasparek alias Rock'n'Rolf vom Stapel. Granite
Heart besteht aus: Rock'n'Rolf (leadvocals, guitar), Uwe Bendig (guitar),
Michael Hoffmann (drums) und Jörg Schwarz (bass), der wenig später durch
Carsten David (bass) ersetzt wird.
1979 wird die Band in Running Wild umbenannt und zwei
Jahre später erscheint das erste Demo-Tape mit der Besetzung: Rock'n'Rolf (leadvocals,
guitar), Uwe Bendig (guitar), Matthias Kaufmann (bass) und Hasche (drums).
Running Wild erregen mit knallhartem Speed Metal und auffälligem
Leder-Image die Aufmerksamkeit nicht nur in der Hafenstadt Hamburg sondern auch
in anderen Ländern. Beim gleichen Label erscheint noch im selben Jahr das Debüt-Album
Gates to Purgatory, welches innerhalb der ersten drei Monate nicht weniger als
20.000 mal verkauft wurde. Das Album erstürmte die deutschen Metal-Charts. Die
legendäre, wenn auch zweite Besetzung der Band liest sich wie folgt:
Rock'n'Rolf (leadvocals, guitar), Preacher (guitar, vocals), Stephan (bass) und
Hasche (drums).
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