Die Dunkelheit

Langsam breitet sie sich über den Horizont aus,

bald füllt sie den ganzen Himmel aus,

keinen Lichtstrahl mehr,

außer den Mondschein, lässt sie durch.

Zeit, Zeit für die Geschöpfe der Finsternis,

so wie du und ich!

 

Sie ist das , was wir brauchen um zu atmen

Sie hüllt uns in den ewigen Schatten

Den Schatten der Nacht

Ich fühle wie sie mich erfasst

Sie berauscht meine Sinne

Ich gehe weiter in das Ungewisse

Ich gehe in die Dunkelheit

 

 

Immer weiter hinein,

ich kann ihr nicht entrinnen,

sie lässt mich nicht los,

doch will ich gar nicht losgelassen werden,

sie ergreift meine Seele,

für immer

 

Ich blicke in ihr schwarzes Auge

Sehe, wie mein leben an mir vorbeizieht.

Versuche es zu greifen.

Alles geht zu schnell um zu begreifen

Und die Vergangenheit zeichnet meinen Schatten

Ich verschinde immer mehr in ihm

Ich werde eins mit der Dunkelheit

Stille Schreie

 

Schreie der Verzweifelung

kein klang der Hoffnung mehr

die nun verstummt ist

soll nun alles zu ende sein

soll ich für immer einst mit meinem Schatten bleiben

ist das mein Schicksal

den schmerz und das leid still zu ertragen

es niemand sehen zu lassen

da es die Dunkelheit verdeckt

muss ich stärke zeigen um stolz sein zu können

 

Doch verweile ich lieber in der Dunkelheit

In meinen Träumen und Hoffnungen

Als mich nur einmal dem erdrückenden Gleichgewicht der Menschheit zu ergeben

Dunkle Seelen fliegen über den schwarzen Himmel

Ich blicke ihnen nach

Dort draussen ist auch meine Seele

Sucht nach einer  anderen

Oder hab ich sie schon gefunden.

Alles so nah und deshalb so fern

Ich schliesse meine Augen und werde sehen....

 

„Suche ich die Hoffnung

Oder stehe ich vor ihr

werde ich mich bewegen

oder bewegt sich alles um mich herum“

 

 

Vielen Dank an die "Princess of the Night" für all die schöne Zeit und Gedanken

 

Devil's Daughter & Altariss